Medikamente für die hormonelle Stimulation werden von unserem Institut und Kooperationspartnern übernommen.
Lediglich die Behandlungskosten müssen von den Patientinnen oder Patienten getragen werden

Besonders Patienten/Patientinnen, bei denen infolge einer Krebserkrankung eine aggressive Therapie geplant ist, empfehlen wir, sich bei uns ihre Eizellen bzw Samenzellen einfrieren zu lassen. Eine Strahlen- und/oder eine Chemotherapie können zu einer dauerhaft eingeschränkten Fruchtbarkeit führen, weshalb vor Beginn einer solchen Therapie die Kryokonservierung des Samens bzw der unbefruchten Eizellen Ihnen die spätere Erfüllung Ihres Kinderwunsches ermöglicht.

  • Das erfolgreichste und besterprobteste Verfahren innerhalb der Kryokonservierung ist das Einfrieren von befruchteten Eizellen, sogenannten Embryonen oder Blastozysten. Hierzu ist es erforderlich, dass mit dem Start der Krebstherapie auf jeden Fall noch 2 Wochen gewartet werden kann. Dieser Zeitrahmen ist erforderlich, um durch eine hormonelle Stimulation eine größere Menge Eizellen heranreifen zu lassen und damit später die Schwangerschaftschancen zu erhöhen. Der Ablauf einer Stimluation wird genauer bei "Ablauf einer IVF Behandlung" erklärt. Anschließend erfolgt das Einfrieren (Kryokonservierung) der nun befruchteten Eizellen. Diese können bis zu 10 Jahre gelagert werden.
  • Ebenfalls ist es möglich, Eizellen alleine (unbefruchtete, reife MII Eizellen) einzufrieren und diese zu einem späteren Zeitpunkt aufzutauen und eine künstliche Befruchtung durchzuführen. Unbefruchtete Eizellen dürfen ein Leben lang gelagert werden
  • Bei Männern werden vor der Krebsbehandlung durch Ejakulation die Samenzellen gewonnen und eingefroren. Durch eine künstliche Befruchtung kann die Partnerin mit dem eingefrorenen Sperma dann später schwanger werden. Hier ist es möglich, mehrere Proben abzugeben, um die Anzahl der eingelagerten Halme zu erhöhen. 

 

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