Eileiterstatus

Durchgängigkeitsprüfung

Für das Entstehen einer Schwangerschaft auf natürlichem Weg, sind offene und funktionstüchtige Eileiter von Bedeutung. Nach dem Eisprung sucht sich die Eizelle ihren Weg über die Eileiter in die Gebärmutter. Beim Zusammentreffen mit einer männlichen Samenzelle kommt es zur Befruchtung. Durch Infektionen der Eileiter (vor allem durch z.B. Chlamydien oder Gonokokken), Endometriose oder durch Verwachsungen nach Operationen kann es zum Verschluss oder zur Beeinträchtigung der Eileiterdurchgängigkeit kommen. Sind beide Eileiter verschlossen, so ist eine Schwangerschaft auf natürlichem Weg nicht möglich.

 

Für die Eileiterüberprüfung stehen insgesamt 3 Methoden zur Verfügung:

1.) HyCoSy (Hystero-Constrast-Sonographie): Durchgängigkeitsprüfung mittels Ultraschall und Kontrastmittel

2.) HSG (Hysterosalpingographie): Eileiterröntgen

3.) Chromopertubation im Rahmen der Laparoskopie: Durchgängigkeitsprüfung mittels Bauchspiegelung

In unserem Institut führen wir eine Prüfung der Eileiterdurchgängigkeit mittels Hycosy durch.​ Der kaum spürbare Eingriff wird üblicherweise in der 1. Zyklushälfte durchgeführt. Hierbei wird jeder Eileiter während des Ultraschalls mit einer über einen Katheter verabreichten Lösung gespült und im Ultraschall sichtbar gemacht.

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